| Gewöhnlich sind Nominierungen für den Friedensnobelpreis streng geheim und werden ersten 50 Jahre später bekannt gegeben. Doch nun wurde bekannt, dass in dieses Jahr nicht nur Personen für die Auszeichnung vorgeschlagen worden - so ist das Internet in diesem Jahr ebenfalls unter den Kandidaten. Die italienische Ausgabe des IT-Magazins Wired hatte den Stein ins Rollen gebracht. So habe das Internet wie kaum ein anderes Kommunkationsmittel die Demokratie weltweit fördere und den Dialog zur Erreichung des Friedens möglich mache. Der Antrag für die Nominierung selbst geschah allerdings nicht durch das Magazin. Erst durch die Iranerin Shirin Ebadi, Friedensnobelpreisträgerin aus dem Jahr 2003, kam das Internet auf die Nominiertenliste. Denn nur Mitglieder der Kommission, bestimmte Amtsinhaber, Professoren verschiedener Fachrichtungen, Leiter relevanter Institute sowie frühere Preisträger haben die Möglichkeit, jemand oder etwas für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen. Quelle: boston.com |