| Mit dem großen ROCCAT Smart Desktop Management System soll endlich Ordnung auf dem Schreibtisch jedes Gammels einkehren. Nachdem wir bereits das ROCCAT Arvo Keyboard sowie das Maus Bunge unter die Lupe genommen haben, gibt es heut einen Testbericht zu der neusten Maus des Hamburger Peripherie-Herstellers - der ROCCAT KOVA Pure Performance Gaming Mouse. Das erste Auspacken Wie man es von ROCCAT gewohnt ist, kommt die maus in einer schicken und sicheren Verpackung daher. Im ROCCAT-typischen schwarz gehalten offenbaren sich die ersten technischen Details des Geräts: Bis zu 3200dpi Auflösung des optischen Sensors, Eigens anpassbare Farbwechsel, Links- sowie Rechtshändereignung und die treiberlose Konfiguration. Nun geht's ans eingemachte, das erste Anschließen. Beim ersten Anstöpseln der Maus kann es sofort los gehen. Das Besondere an der ROCCAT KOVA ist, dass diese keinerlei Treiber benötigt und somit mit jedem Betriebssystem zusammen arbeitet. Die gesamte Konfiguration der Maus (DPI-Zahl, Lichteffekte) erfolgt dabei über die 4 Zusatztasten, aber dazu später mehr. Das kantige Design der Maus erinnert schon fast an einen Mini-Tarnkappenbomber, die Lichteffekte vorne an den tasten, sowie an der Rückseite bilden eine nette Spielerlei. Auffällig ist das niedrige Gewicht der Maus, was für jeden Spieler wohl eine Glaubensfrage darstellt. Ansonsten ist die Maus solide verarbeitet und alle drei Maustasten haben einen deutlichen Druckpunkt. An dem Seiten machen sich die rutschfesten Flächen bemerkbar, so dass das die Maus stets im Griff bleibt. Mit einer Kabellänge von 2 Metern bleibt genügend Spielraum auf dem Schreibtisch, hier sei das ROCCAT APURI Mouse Bungee nahe gelegt, welches optimalen Spielraum sicher stellt. Wer braucht schon Treiber Wie bereits erwähnt, benötigt die ROCCAT KOVA keinerlei Treiberinstallation. Hier lässt sich alles über die vier Extra Tasten einstellen - zwei von diesen dienen gleichzeitig als Vor/Zurück Buttons im Internet Browser. Ob zwischen Links- und Rechtshänder Modus wechseln, die Lichteffekte ändern, das Pulsieren der Farben verstellen oder die Farbe wechseln, alles ist mit einem Blick in die mitgelieferte Kurzanleitung und einem fixen Druck einer Tastenkombination getan. Auch die DPI Zahl kann jederzeit zwischen 400, 800, 1600 oder 3200 gewechselt werden - einfach die beiden hinteren Zusatztasten gleichzeitig drücken., bis die gewünschte DPI-Zahl eingestellt ist. Insbesondere die große Auswahl an Farben und Lichteffekten stellen ein optisches Highlight auf dem Schreibtisch dar. Gleichzeitig bringt der fehlende Treiber einen kleinen Nachteil mit sich - dann können die Tasten nicht individuell eingestellt werden und die beiden hinteren Buttons bleiben quasi ungenutzt. Allerdings sollte die Konfiguration, auf fast alle Gamer zutreffen. Präzision Dass ROCCAT sich mit Gaming-Mäusen auskennt, hat das Unternehmen schon mit der KAVE bewiesen. Auch hier macht sich die Stärke der KOVA bemerkbar. Gamer werden sich über eine sehr genaue und gut in der Hand liegende Maus freuen - vorausgesetzt sie können sich mit dem niedrigen Gewicht anfreunden. Auf alle Fälle wird eine ordentliche Unterlage empfohlen. Insbesondere mit dem ROCCAT SOTA Gaming Mousepad offenbart die Maus ihre wahre Stärke - kein Wunder, schließlich sind beide Produkte optimal aufeinander abgestimmt. Zu dem ROCCAT SOTA werdet Ihr schon bald in einem separaten Testbericht mehr erfahren. Fazit Mit der ROCCAT KOVA erhält der Käufer eine Maus, die das Geld auf alle Fälle wert ist. Trotz kleinerer Schwächen, über die der Großteil der Spieler aber wohl hinwegsehen wird, überzeugt sie durch eine hohe Präzision, gute Verarbeitung, Top Design sowie schicke und dennoch dezente Lichteffekte, die das Gesamtpaket abrunden. Die ROCCAT KOVA Pure Performance Gaming Mouse ist für 49,99 Euro im Handel erhältlich. |