Jeder Jahr aufs Neue stellt die Elektronikbranche auf der internationalen Consumer Electronics Show ihre neuesten Entwicklungen vor. Bekannt als die weltweit größte Messe im Bereich Unterhaltungselektronik ist die CES ein Pflichttermin für jeden namhaften Hersteller. Im Rahmen der Messe ließ es sich auch Samsung nicht nehmen und präsentierte die Ergebnisse der eigenen Entwicklung im OLED-Bereich. Nicht nur, dass die neue Technik ultradünne Anzeigegeräte ermöglicht, auch die starke Biegsamkeit eröffnet ganz neue Anwendungsmöglichkeiten. Durchsichtiges Notebook-Display |  | | Dieses OLED-Display bietet vollen Durchblick (Foto: Engadget) |
| | Ein nettes Gimmick, welches Samsung auf der CES der Öffentlichkeit präsentiert hat, ist ein OLED-Bildschirm eines Notebooks, welcher tatsächlich durchsichtig ist. Etwa 40 Prozent der Lichtes lässt der 14 Zoll große Screen im ausgeschalteten Zustand durch, andere Hersteller schaffen es bislang auf maximal 25 Prozent. Doch auch wenn das Gerät eingeschaltet ist, lassen sich Gegenstände hinter dem Display problemlos erkennen. Auch von der Rückseite aus bietet das hauchdünne Display vollen Durchblick. Wer das Gerät in Aktion erleben möchte, dem sei das Video der Kollegen von Engadget nahe gelegt. » Hier geht zu dem Video! Ultraflacher 3D-OLED-Bildschirm |  | | Gerade mal 1,6mm dick ist dieser Prototyp eines 3D-OLED-Displays (Foto: Gizmodo) |
| | Während Samsung bereits an der Markteinführung der ersten 3D-tauglichen LCD-Bildschirme arbeitet, ist man in der Forschung und Entwicklung des Unternehmens einen Schritt weiter, wie dieser Prototyp zeigt. Denn bei diesem 3D-tauglichen OLED-Bildschirm sollte man stets frontal drauf schauen, denn sonst übersieht man das Gerät glatt. Gerade einmal 1,6 Millimeter beträgt die Dicke des Geräts, welches, wie schon das oben vorgestellte Notebook-Display, 14 Zoll groß ist. Doch bis zur Marktreife kann es eine Weile dauern, schließlich müssen sich die OLEDs erst einmal auf dem Markt der herkömmlichen Bildschirme durchsetzen. » Hier gibt es weitere Bilder des 3D-OLED-Displays Personalausweis mit animiertem Gesicht |  | | Eine kleine Animation stellt das Gesicht des Karteninhabers dar (Foto: Engadget) |
| | Wie wäre es mit einem Personalausweis, auf dem nicht nur Euer Foto, sondern sogar eine 3D-Animation Eures Kopfes, zu sehen ist? Der von Samsung vorgestellte Ausweis ist mit einem kleinen hauchdünnen OLED-Display versehen, welcher durch den Kontakt mit einem RFID Lesegerät eine 360° Ansicht des Kopfs des Inhabers abspielt. Auch wenn Datenschützer hier Alarm schlagen werden, könnten sind die ultradünnen Mini-Bildschirme im Scheckkarten-Format ein interessante Anwendungsgebiet sein. Selbstverständlich könnt Ihr auch hier das Konzept im Aktion erleben. » Hier geht zu dem Video! Durch die Vorteile der neuen Technik dürften in den kommenden Jahren die LCD Bildschirme von den Organischen Leuchtdioden abgelöst werden. Im Gegensatz zu normalen Flüssigkristallbildschirmen (LCD) sind sie weitaus dünner, weil sie ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen und bieten dazu einen weitaus besseren Farbkontrast. Bislang findet die vielversprechende Technik lediglich bei mobilen Geräten, wie Smartphones oder MP3-Player, Anwendung. Durch die hohe Flexibilität und die geringe sind sie bestens für kompakte Begleiter geeignet. |