Das Bayern nicht gerade ein gutes Pflaster für Spieler und Spieleentwickler ist, sollte spätestens klar sein seid Günther Beckstein Spieler mit Kinderschändern auf eine Stufe stellte. "Die Computerspieleindustrie ist und bleibt herzlich willkommen in Bayern", stellte aber heute Professor Dr. Hans Gerhard Stockinger klar und widersprach damit Beckstein, der Verbote von Spielen und Sanktionen gegen die Spieleindustrie fordert. Zudem widersprach er damit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann der sich Anfang September für ein Herstellungs- und Vertriebsverbot so genannter "Killerspiele" stark gemacht hatte. " Die digitale Spieleindustrie gehört zu den dynamischten Teilmäkten der Medienbranche mit Wachstumsraten zwischen fünf und zehn Prozent im Jahr und ist daher für den Medienstandort Bayern von fundamentaler Bedeutung.", so Stockinger weiter. " Wir unterstützen gern auch weiterhin Strategie-, Sport- oder Unterhaltungsspiele, aber keine Spiele, in denen es grausame Gewalttätigkeiten gibt, die die Würde des Menschen verletzen." Geld verdienen möchte die CSU demnach gerne weiterhin mit der Spieleindustrie, schweigt sich aber weiterhin vehemennt darüber aus, was denn nun genau Killerspiele sind. Auch aussagekräftige Studien fehlen immer noch in der Argumentationskette der Bayern. Eine klare Linie der Bayern sucht man zudem auch vergeblich. Vielleicht sollte man bei zukünftigen Überlegungen und Statements die 2 Maß Bier lieber weglassen...
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