
Seinerzeit millionenfach verkauft, heutzutage bei Fans ein begehrter Oldtimer, ist und bleibt der Citroën 2CV alias die „
Ente“ ein Kultauto. Nun feiert der Flitzer seinen
60. Geburtstag, Zeit zurück zu blicken, wie die „Blechbüchse“ zum Verkaufsschlager wurde.
Ob denn der Hersteller des 2CV auch Dosenöffner herstelle, dass schrieb eine Zeitung, nachdem Citroën im Jahre 1948 sein neuestes Modell vorstellte. Dennoch fand es viele Abnehmer, in den Fünfziger Jahren musste man teilweise bis zu
6 Jahre Wartezeit in Kauf nehmen. Gar kein Wunder, schließlich war das Auto speziell für den „einfachen Bürger“ konzipiert. Bereits Anfang der Dreißiger hatte
Pierre-Jules Boulanger, der damalige Chef des Autokonzerns, die Idee eines simplen Autos, es sollte „
Platz für zwei Bauern in Stiefeln und einen Zentner Kartoffeln oder ein Fässchen Wein bieten“ und „
mindestens 60 km/h schnell“ sein und dabei „
nur drei Liter Benzin auf 100 Kilometer verbrauchen“.
1939 kam der erste
Prototyp, danach der Krieg. Boulanger ließ bis auf eines alle Exemplare zerstören, Erst zehn Jahre später brachte er die Ente auf den Markt.
Bis die Produktion 1990 eingestellt wurde, hat sich der 2CV ganze
vier Millionen Mal verkauft. Anfangs nur in grau erhältlich, brachte Citroën in den 70ern erstmals Farbe ins Spiel, außerdem folgten Sondereditionen, sogar in einen James Bond Film hatte das Auto 1981 einen Gastauftritt. Wer es mochte, konnte danach die
Ente mit Einschusslöchern kaufen – selbstverständlich nur aufgemalt.
Quelle:
sueddeutsche.de