|  | | Ein so genanntes Killerspiel oder ein Team-Taktik-Shooter? |
| | Die "Killerspiel"-Diskussion ist heute erneut entbrannt. Erstmals seit Beginn der Debatten, wurde eine LAN-Party abgesagt. Eine der bekanntesten LAN-Partys in Baden-Württemberg, die Convention-X-Treme 14, wurde von der Gemeindeverwaltung Karlsdorf-Neuthard untersagt. "Uns wurde überraschender Weise auferlegt, die Veranstaltung ohne die so genannten "Killerspiele" (worunter auch CS und sogar Warcraft fällt) durchzuführen, was somit einer Absage gleichkommt.", so die Aussage der Veranstalter in einer Mitteilung auf der Homepage zur LAN. "Leider haben unsere Bemühungen und die des Bürgermeisters auf der vergangenen Veranstaltung, das Lanparty-Image ins richtige Licht zu rücken, nicht gefruchtet. So wurde auch die CXT "Opfer" der Hetze gegen die Lanpartyszene.", so die Meldung weiter.  |  | Gewinnspiel Woche #27 - Button 3 von 4 Hier klicken zum aktivieren des Buttons! 4 Buttons zu aktivieren für diese Woche um am Gewinnspiel teilnehmen zu können. |  |
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Für die Veranstalter droht die Absage nun zu einem Supergau zu werden. Die finanzielle Existenz des Vereins ist stark bedroht, weitere LANs fraglich. "Besonders bedauerlich ist natürlich der deutschandweite Imageverlust der Veranstaltung an sich und der Imageverlust der jungen, aktiven und bisher aufgeschlossenen Gemeinde Karlsdorf-Neuthard. Hinzu kommt für den Verein die tragische Tatsache, dass sich die Computerfreunde nur über derartige Veranstaltungen finanzieren, und das bei hohen laufenden Kosten für Server, Technik, Lagermiete, Vereinsaktivitäten und Jugendarbeit. Durch Vorleistungen für die Veranstaltung und die jetzt notwendige Rücküberweisung von mehreren tausend Euro an Eintrittsgeldern sehen wir den Fortbestand des Vereins gefährdet." Damit hat die Die "Killerspiel"-Debatte völlig neue Dimensionen erreicht.
|  | | Heribert Rech (CDU) - er will den Spielen an den Kragen |
| | "Im August findet keine Party statt", bestätigte auch Bürgermeister Weigt gegenüber heise online und sieht eine breite Mehrheit, bestehend aus Lehrern der Gemeinde, der örtlichen Polizei und dem baden-württembergische Innenminister Heribert Rech (CDU), hinter sich. Rech war schon öfters als Hetzer gegen Spiele in Erscheinung getreten und hatte angekündigt, gegen Gewaltspiele "ganz klare Kante" zeigen zu wollen. Über all dem liegt natürlich auch noch ein weiterer Schatten der sich schlichtweg "Wahl" nennt. Diese steht nämlich vor der Tür, weshalb alle Parteien nochmal Stärke zeigen wollen und klare Positionen beziehen. Dies würde auch den plötzlichen Meinungswechsel bei der Gemeine erklären, denn vorher bestand ein sehr gutes Verhältnis zum Bürgermeister und der Gemeinde, wie der Veranstalter öfters betonte. Die LAN-Party scheint zum Opfer im Tauziehen um Wählerstimmen zu werden. Ein Tauziehen das erneut deutlich zeigt, wie ekelhaft Politik sein kann und wie manche Parteien nur bis zur Ecke und zurück denken, denn sonst würde man nicht die potentiellen Wähler von Morgen so vor den Kopf stoßen. Die Veranstalter sind im Moment auf der Suche nach eventuellen Ausweichmöglichkeiten. Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist also noch am Horizont. In den nächsten Tagen werde man natürlich alle Eintrittsgelder zurück überweisen, man erbittet sich jedoch Verständnis, da jede Überweisung einzeln abgearbeitet werden muss. Die Veranstalter bitten außerdem darum, keine wütenden oder gar drohenden Anrufe bei der Gemeinde Karlsdorf-Neuthar zu tätigen und Kritik nur in ordentlicher und gesitteter Weise abzugeben. Beschwerden werden auch beim Veranstalter gesammelt und dann an die Gemeinde weitergeleitet. Wir wünschen den Veranstaltern viel Erfolg bei Ihrer Suche nach Ausweismöglichkeiten und hoffen, dass am Ende alles gut wird und die Convention-X-Treme 14 LAN dennoch stattfinden kann. Quelle: Convention-X-Treme |