| Die neue Kinowoche kommt dieses Mal mit zwei absoluten Highlights daher: Zwei Filme und 15 Nominierungen für die Oscars 2012 erwarten die Zuschauer, namentlich handelt es sich um ''The Artist'' – zehn Nominierungen – sowie ''The Descendants'' – fünf Nominierungen. Beide Filme sind unter anderem für die Königskategorie ''Bester Film'' nominiert und haben die Chance, der Nachfolger von ''The Kings Speech'' zu werden. Clooney in Bestform George Clooney war erst kürzlich in ''The Ides of March – Tage des Verrats'' zu sehen und spielte dort einen Präsidentenanwärter in den USA, der gerade auf dem Weg nach ganz oben war. Der Meinungen über den Film waren jedoch eher zwiespältig, was sich mit dem heute startenden Film ''The Descendants'' allerdings anders verhalten dürfte. In dem Drama spielt Clooney den Familienvater Matt King, der von einer Affäre seiner im Koma liegenden Frau erfährt und sich dann seiner eigenen Familie sowie den Problemen in dieser stellen muss. Gemeinsam mit seinen Töchtern macht sich King auf die Suche nach besagter Affäre und die gemeinsame emotionale Reise der Drei entwickelt sich zu einem Schauspiel, bei dem Regisseur Alexander Payne tief in die amerikanische Gesellschaft der Gegenwart blicken lässt. Ein Gang ins Kino ist hier fast schon ein Muss. Mit Schwarzweiß und ohne Stimme Sechs Golden Globe-Nominierungen und jetzt gleich zehn Oscar-Nominierungen. ''The Artist'' wird Ende 2012 sehr weit oben auf der Liste der Filme des Jahres stehen und das, obwohl der Film etwas speziellerer Art ist. Es handelt sich bei dem Werk von Regisseur Michel Hazanavicius um einen Schwarzweiß-Stummfilm, in dem es um den von Jean Dujardin gespielten George Valentin geht, der als Star des Stummfilms einen Niedergang erlebt. Grund ist der Tonfilm, der sich langsam aber sicher durchsetzt und mit ihr auch die Karriere von Peppy Miller, gespielt von Bérénice Bejo. Die ohnehin nicht gerade einfache Situation für Valentin wird kombiniert durch die entstehende Liebesbeziehung zu Miller. ''The Artist'' darf als Verbeugung vor dem Kino damaliger Zeiten verstanden werden und soll den Zuschauer mit großem Charme und Emotionen in seinen Bann ziehen. Ein Film der besonderen Art eben. Und außerdem neu zu sehen: - Jack und Jill – Komödie mit Dauerbrenner Adam Sandler, die sich um das ungleiche und doch gleiche Zwillingspaar Jack und Jill dreht
- Drive – Multitalent Ryan Gosling interpretiert einen Stuntman, der in der Nacht für die Mafia unterwegs ist. Ein Actionfilm, der auf dem Filmfestival in Cannes für die ''Beste Regie'' ausgezeichnet worden ist
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